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Programmiersprachen

Programmiersprachen dienen dazu, Handlungsanweisungen so zu formulieren, dass ein Computer sie ausführen kann. Ein Computerprogramm ist eine bestimmte Zusammenstellung solcher Handlungsanweisungen (Befehle).

Diese Programme sind in der Regel aber in einer Sprache formuliert, die der Computer nicht direkt umsetzen kann. Dazu bedarf es einer Übersetzung in Maschinensprache. Dies leistet ein Compiler oder ein Interpreter.

Über die Jahre hinweg haben sich die Programmiersprachen stark weiterentwickelt. Eine Möglichkeit, diese Einteilung vorzunehmen, ist eine chronologische. Man unterscheidet Programmiersprachen der ersten, zweiten, ..., sechsten Generation.

Zunächst sollen hier die ersten drei Generationen jeweils an einem Beispiel erläutert werden.

Erste Generation

Maschinensprache: Die Anweisungen werden direkt in Bytecode formuliert, also so, dass sie direkt und ohne weitere Übersetzung vom Computer ausgeführt werden können.

Vorteile: sehr schnell, benötigt wenig Speicherplatz, meist sehr effizient

Nachteile: sehr aufwändig, von einem System auf ein anderes zu portieren; schwer zu programmieren; Programmcode ist von einem "Außenstehenden" kaum durchschaubar, da er nur aus einer langen Reihe von Zahlen besteht.

Zweite Generation

Assemblersprache: Die Anweisungen werden nun als "Abkürzungen" formuliert, z.B. "MOV" für "schiebe / bewege". Der Programmtext lässt sich so zumindest etwas besser lesen. Immer noch sehr maschinennah.

Dritte Generation

Java: Die Anweisungen sind so formuliert, dass der gesamte Programmtext mit ein wenig Übung nachvollzogen werden kann. Die Formulierungen sind schon deutlich näher an der natürlichen Sprache. Sie müssen vor Ausführung also durch einen Interpreter oder einen Compiler übersetzt werden.

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